Auf Recherchereise in

Berlin und München

 

Die Protagonistinnen meines neuen Romans leben in den sozialen Randgebieten einer Großstadt. Ihre Zukunftschancen sind nicht gerade rosig, dennoch halten sie irgendwie zusammen und versuchen möglichst viel Spaß aus ihrem Leben zu ziehen. Doch der Druck ist groß. Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, Gewalt, Missbrauch und Kriminalität gehören so selbstverständlich zu ihrem Leben wie für so manch einen von uns die Butter aufs Brot. Das prägt ihr Leben. Sie schaffen sich eigene Regeln, die mit unserem Selbstverständnis von Gerechtigkeit nur sehr entfernt etwas zu tun haben, und um die zu wahren schließen sie sich in Gangs zusammen.

 

Was geschieht nun, wenn einer aus diesem Milieu ausbrechen will?

Welche Möglichkeiten gibt es da?

Warum haben Jugendliche aller Gesellschaftsschichten Probleme mit ihren Eltern?

Wie werden die gelöst oder nicht gelöst?

Wie kann eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen aus so unterschiedlichen Lebenswelten aussehen?

Wo liegen die unausweichlichen Konflikte?

 

Das sind nur ein paar Fragen, die sich mir stellen. Eine Großstadt bildet oft merkwürdige Rückzugsgebiete für Jugendliche.

 

 

 

 

 

Selbst die Fußballtore

sind aus Stahl

 

 

Bunt sind hier nur die Wohnblöcke

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Ein Stück Wildnis zwischen

den Mauern

 

Moderner sozialer Wohnungsbau

 

Idyll!?